Erfolgsmodell duale Ausbildung weiter stärken

  • Erfolgsmodell duale Ausbildung weiter stärken

    Die Allianz spannt heute einen Schutzschirm für Ausbildung auf. Mit allen Maßnahmen, die wir heute auf den Weg bringen, senden wir ein starkes Signal: Wir kämpfen um jeden Ausbildungsplatz... Damit sagen wir den Jugendlichen: Ihr werdet gebraucht.“ - so Elke Hannack, stellvertretende - Vorsitzende.


    In einer gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben die Bundesregierung und die Sozialpartner beschlossen, den Nationalen Aktionsplan Integration im Kontext von Ausbildung und Arbeitsmarkt neu zu gewichten. Das übergeordnete Ziel liegt in der Sicherung des Fachkräftepotentials, der Strukturen der dualen Ausbildung und der Zukunftschancen junger Menschen. Dabei macht die Allianz auf die besondere Notwendigkeit im Hotel- und Gaststättengewerbe aufmerksam.

    Wie können Betriebe Qualität und Kontinuität einer betrieblichen Ausbildung gewährleisten, wenn behördlichen Betriebsuntersagungen, Hygieneanforderungen, ausbleibende Gäste, Kunden, Klienten, Kulturnutzer die Existenzangst schüren?

    Was brauchen Betriebe und dort tätige Ausbilder, um trotzdem neue Ausbildungsverträge 2020/2021 abzuschließen?

    Mit dem jeweiligen Sachverstand der Bildungsakteure der Allianz für Aus- und Weiterbildung werden deshalb die Infrastruktur digitaler ausgerichtet, Ausstattungsbedarfe angepasst und befristete Konzepte entwickelt.

    Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

    • Prämie für Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben, diese ist vorerst befristet bis 31.12.2020. Über die Höhe der Prämie liegen noch keine Informationen vor.
    • Individuelle Verlängerung der Ausbildungsdauer, auf Antrag des Auszubildenden, wenn die Abschlussprüfung nach dem Ende der vertraglichen Ausbildungszeit liegt. Empfänger von Berufsausbildungsbeihilfen (BAB) erhalten diese während dieser Zeit weiter.
    • Stärkung und Unterstützung der Verbundausbildung, sowie außerbetrieblicher Ausbildungsstätten. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, Ausbildungsteile an andere Betriebe oder überbetriebliche Bildungsträger zu übergeben.
    • Digitales Lernen in Berufsschulen fördern. Diese können z.B. mit der Beschaffung von Endgeräten am Digitalpakt teilhaben.
    • Nutzung digitaler Tools von Maßnahmen der Ausbildungsförderung wie z.B. Check - U, Angebote der Kammern und Verbände zum Recruiting von Azubis und zur Berufsorientierung

    Wir sagen den Betrieben: „Bilden Sie aus, kümmern Sie sich um Auszubildende, damit der Corona-Krise nicht die Fachkräfte-Krise folgt.“ - So der Appell der Allianz für Aus - und Weiterbildung

    Welche regionalen-, branchen- und betriebsgrößenspezifischen Maßnahmen dies sind, soll laufend analysiert und angepasst werden. Weitere Details dazu unter www.aus-und-weiterbildungsallianz.de , die Pressemitteilung finden Sie hier.